HEXE

Da der ursprüngliche Termin zur 1. Auflage des Extremenduro im Lunzer Hackstockgraben ins Wasser gefallen ist, mussten die Hardcore Enduristen sich noch einige Zeit gedulden um nun am 29. und 30. September an den Start gehen zu dürfen!

Dafür bot das Lunzerland an diesem Rennwochenende geradezu perfekte Endurobedingungen - Sonneinschein und trotzdem noch feuchter griffiger Untergrund!

Los gings bereits am Freitag mit einem freien Training auf Teilen der bekannten Endurorunde des Hackstockgraben-Rennens (Österreichischer Endurocup), gefolgt von einer gezeiteten Runde pro Fahrer am Nachmittag - die für die Startaufstellung entscheidend war. Aufgrund der Verschiebung und Terminkollisionen mit 2 weiteren Enduro-Rennen an dem Rennwochenende ist die Starterzahl am Freitag mit 48 nicht allzu groß ausgefallen.

Die Starterzahl änderte sich am Samstag dann nur gering auf 52 Fahrer, die aus 5 Reihen nacheinander auf die knackige Strecke losgelassen wurden. Punkt 12.00 Uhr pflügte die erste Startreihe ihre Spuren in die teilweise vollig neue und 15km lange Strecke. Ab nun waren 4 Stunden Zeit um so viele Runden wie möglich zu bewältigen - oder zumindest Checkpoints zu sammeln!

Ich hatte mir anfangs das Ziel gesteckt gemüglich 2 Runden zu drehen und dann vielleicht noch ein paar Filmaufnahmen von der Strecke einzufangen. Tja manchmal setzt man sich die Ziele wohl zu hoch ;-) !
Nach einem gemütlichen Start aus der letzten Reihe konnte ich mich Checkpoint um Checkpoint weiter nach vorne arbeiten, bis CP6 war auch der Schwierigkeitsgrad für mich ziemlich ideal (da hat sich das Trialtraining wohl doch ausgezahlt! Leider streikte dann mein Bike und ich musste kurz zurück ins Fahrerlager um den Vergaser zu reinigen. Als ich dann endlich wieder an der richtigen Stelle ins Rennen gefunden hatte (was gar nicht so leicht ist) war mein Zeitverlust leider fast bei 45min. Dann begannen nun auch die richtig schweren Checkpoints - einen endlos langen Wassergraben hoch, dann mal richtig steil bergab und endlich heil unten angekommen wieder steil nach oben um Checkpoint 8 zu erreichen. Die Auffahrt zu Checkpoint 9 war für mich und die meisten anderen dann nur mehr mit Hilfe der Streckenposten möglich - hier nochmal ein herzliches Dankeschön dafür!!! mit einem langen Seil samt Umlenkrolle war mein Bike dann bereits vor mir oben angekommen und meine Kraft so ziehmlich am Ende!

Als ich dann mit CP 10 nach knapp 3 Stunden das Ziel erreicht habe, war schnell entschieden - eine Runde reicht doch eh oder?

Im Extremenduro trennt sich halt doch die Spreu vom Weizen! Der Sieg ging an einen der besten Enduristen Österreichs - Phillip Bertl - herzliche Gratulation! Er und die 2 nachfolgenden Fahrer konnten ganze 4 Runden bewältigen - gewaltige Leistung!

Hiermit möchte ich Gerhard Lechner alias `Hacki´ und seinem Team recht herzlich gratulieren zu diesem tollen Event und ich freue mich (nachdem der Muskelkater nun nachlässt) schon auf das nächste Jahr!

 

Ergebnis: Dornhackl Christian Platz 39