King of the Hill

Kurz entschlossen ist ein Fahrer des  ETW,  Vogl Roland,  der für den verletzten  Didi Hackl vom EC Granitbeisser eingesprungen  ist, zum Handkuss gekommen und durfte beim KING oft he HILL in Rumänien an den Start gehen.
Also ging es am Donnerstagnachmittag ab nach Arad. Mit im Gepäck hatte VOGL den  erst  14 Jährigen  Vieghofer Christopher. Dieser hatte mit die Chance sein erstes Hard Enduro Rennen zu bestreiten. 
Bis auf die Zufahrt ins Quartier gestaltete sich  die Anfahrt  nach Arad angenehm und ohne Zwischenfälle.
Die Anmeldung war mehr als chaotisch.  Man benötigte in alle Klassen eine Lizenz.  Der  Kostenpunkt belief sich auf € 47,- um überhaupt eine Lizenz zu bekommen.  Dafür war aber eine ärztliche Untersuchung von Nöten für welche wieder € 15,- zu bezahlen war. Für dieses ärztliche Attest genügte eine Blutdruck Messung vom örtlich zuständigen Doc.
Aber vorweg gab  es für jeden Fahrer Ein MX Shirt im „King oft he Hill“ Design.
Am Freitagmorgen  ging es dann Quer durch Arad zum City Prolog.  Die Runde wurde zuerst  abgegangen und begutachtet. Da tauchten auch die ersten Fragen auf. 
Welcher Gang für welchen Sprung ?
Da es kaum Trainingsmöglichkeiten  gab wurde man hier vor eine Herausforderung gestellt.
Bei  der einen Trainingsrunde wurden keinerlei Sprünge absolviert, da die Unsicherheit zu groß war.
Bei der Qualifikation wurde dann doch das ein oder andere Hindernis übersprungen,  aber eben  alles im Dienste der  Sicherheit,  da ja noch zwei Tage zum Fahren übrig waren. 
Am Samstag war es dann so weit. Die rumänischen Wälder durften durchforstet werden. Zuerst wurde die Klasse der Profis auf die Strecke  geschickt,  dann die  Expert Klasse  uns zum Schluss waren die Hobby Fahrer  an der Reihe.
Roland Vogl  ging  als 32ster ins Rennen und wartete kurz  nach dem Start auf den Youngstar Vieghofer Christopher der als 72ster starten konnte.  Im Team  ging es dann auf eine sehr sehr lange Reise. 75,5 km und 13 Checkpoints waren zu absolvieren  und die Strecke hatte so ziemlich alles was ein Enduro Herz verlangt.
Ewig lange Bachbetten , selektive Auf- und Abfahrten, Hindernisse  usw.
Mit etwas Anstrengung war  fast alles mit eigener Kraft zu Fahren möglich. Lediglich  ein gewaltiges Schlammloch, welches zu spät erkannt wurde und die Ausfahrt zum Letzten Checkpoint stellte,   wurde zur Team Arbeit.
Nach 6 Stunden und 45 Minuten war das Ziel erreicht.
Zurück im Quartier wurden die braven fahrbaren Untersätze erstversorgt und für Sonntag noch Mal auf Vordermann gebracht, da ja noch 2 Stunden Sonderprüfungen im Programm standen.
Da  am Sonntag erst um 12:00 Uhr gestartet wurde, durften die Fahrer noch richtig ausschlafen.
Die Strecke war am Sonntag von der nächtlichen Witterung  stellenweiße etwas rutschig aber gut fahrbar. So mancher Steilhang wurde nicht gleich beim ersten Mal  bezwungen
Alles in Allem ein Rennen, bei dem man so richtig auf seine Kosten kommt.
Ein Paradies für Enduro Fahrer, in dem man einiges an Kilometern gut machen kann. 
An der Organisation müsste der Veranstalter noch etwas arbeiten, da es zeitweise sehr chaotisch zuging.  Punkto Verpflegung ist man auch besser dran, wenn man Selbstversorger spielt und von zu Hause Gutes mitnehmen kann.
Erwähnenswert  wäre noch, dass bei diesem Rennen nicht die Platzierung im Vordergrund stand sondern die Unterstützung und Förderung des Youngsters Christopher, von dem man sicher noch viel hören wird. Der junge und talentierte Fahrer kann auf seine erbrachte Leistung bei diesem Rennen äußerst stolz sein.