OEC Hackstockgraben

Der Österrichische Endurocup (OEC - www.endurocup.at) bewieß beim 2. Lauf der Serie im allseits bekannten `Hackstockgraben´ wieder wer die wahrhaften Endurorennen in Österreich veranstaltet!

Bereits im letzten Jahr waren einige unserer Teammitglieder bei der neuen Enduroserie dabei, durch die verlockenden Erzählungen wage auch ich wieder den Einstieg in eine Österreichische Endurosere. Davon gibt es mittlerweile ja viele, diese `Enduromeisterschaften´mit diversen Namen, denen sie leider oft nicht gerecht werden. Nach meinen ersten 5 Stunden OEC ist mir klar, dass es auch in Östereich wieder einen richtigen Enduroveranstalter gibt.

Der Rennmodus unterscheidet sich deutlich von den anderen Serien, womit sich die `Motocrosser´ und `ausgefahrene Trampelpfadfahrer´ deutlich schwerer tun als die richtigen Enduristen. Das schöne daran - du hast keinen Stress auf der Rennstrecke, es sind ja immerhin 5 Stunden Zeit um 5 Endurorunden samt 5 gezeiteter Sonderprüfung zu absolvieren. In jeder Runde im Hackstockgraben gab es 4 `Schwere Abschnitte´die auch per Chickenline umfahren werden konnten. Die Chickenline war übrigens auch kein leichtes Spiel sondern kostete auch etwas an Kraft und vorallem viel Strafzeit. Um wirklich vorne in der Wertung zu landen ist dies also keine gute Option. Der erste dieser schweren Abschnitte beim Hacki war ein - ja fast endloser Waldhang mit einem sehr steinigen Anlauf und dann halt dementsprechend viele Wurzeln, da sollte man bei jedem Gasstoß schon überlegen wie weit man den Hahn aufmacht um noch Grip und trotzdem genug Leistung zu haben. Beim zweiten schweren Abschnitt war leider viel Geduld gefragt, die anscheinend nicht viel hatten. Die Fahrer stellten sich leider immer weiter vorne an, bis keiner mehr genug Schwung hatte um die Stelle zu bewältigen. Dies normalisierte sich leider erst wieder ab der 4. Runde und man verlor dort sehr viel Zeit mit warten und schieben. Bei den letzten beiden schweren Abschnitten gings steil bergab - da staut´s wenigstens nicht, wer´s nicht dabremst landet eh neben der Stecke und ist somit kein Hindernis mehr ;-).

Die gezeitete Sonderprüfung war schon flüssig zu fahren, ohne gröbere Hindernisse und so gab es nicht so große Unterschiede zwischen den schnellen und den langsamen Fahrern.

Für mich war es eines der besten Rennen in Österreich (vermutlich daduch, weil ich nie einen schweren Abschnitt ausließ ;-)). Auch die anderen Fahrer in unserem Team waren sehr begeistert, und vorallem der Wettergott meine es gut mit uns - im Regen wäre es knapp geworden die 5 Runden zu schaffen!!

Teilnehmer unseres Teams und Ergebnisse:

Dornhackl Christian (Verfasser des Berichts) Klasse E2 - Platz 16
Weissensteiner Lukas Klasse E2 - Platz 19
Leberzipf Jan Klasse E3 - Platz 33
Prammer Markus Klasse E3 - Platz 46
Honeder Julian ?

Da freuen wir uns schon auf das nächste Rennen im Ötscherland!